17.12.2018

Bartriarchat

Der Bart ist tot, lang lebe der Bart!

Die männliche Gesichtsbehaarung hat eine reiche Kulturgeschichte, ist Träger vieler Bedeutungen und sendet mannigfaltige Signale. Welche, ist gar nicht so leicht auszumachen. Bärte unterliegen der Mode, waren schon einmal politischer und werden heute besonders gern von Hipstern getragen.

Der Bart als phylogenetischer Terminalhaarrestbestand unserer ehemaligen Vollbehaarung stellt evolutionär betrachtet eine spezialisierte Form der Körperbedeckung dar und signalisiert klaren Sexualdimorphismus.“ Mit diesen Worten beginnt eine Dissertation zur Kulturgeschichte des Bartes. Man braucht sich nicht wundern, dass das akademische Schrifttum, was die Attraktivität betrifft, ungefähr auf Augenhöhe mit der Gebrauchsanweisung liegt. Aber immerhin begibt sich die Autorin ohne Umschweife in medias res. Der Bart ist ein Überbleibsel, das als sekundäres Geschlechtsmerkmal signalisiert, dass Testosteron, das männliche Sexualhormon, zuhauf vorhanden ist. Und man es folglich mit einem gestandenen Mannsbild zu tun bekommt. Der Bart wächst dem Heranwachsenden aber nicht über Nacht, sondern kommt auf leisen Sohlen daher und kündigt sich meist durch einen zarten Flaum auf der Oberlippe an. Wie stark der Bart wuchert, ist einerseits vom Testosteron gesteuert, andererseits genetisch vorbestimmt. Der Bart symbolisiert auch die Lebenskraft und signalisiert die Fortpflanzungsfähigkeit. Das hat ihn zum vielfach instrumentalisierten und exponierten Kultsignal werden lassen.

Die Kulturgeschichte vieler Völker zeugt von der Faszination, die Bärte zu jeder Zeit ausgeübt haben. Der Bart war Gegenstand von Opfern, Adaptionen, Schwüren und Inthronisationsriten. Die bewusste Formgebung des Bartes kann als Ausdruck einer kulturellen Überhöhung, einer Transformation des Naturzustandes in eine idealisierte Überrealität, begriffen werden. Das Schneiden, Formen, Flechten, Färben, Drehen, Locken, Ölen und Parfümieren und die Ergänzung des Bartes mit Goldfäden und Ersatzhaar diente dazu, sozialen Status, oder vielmehr dessen Aufwertung, zu signalisieren. Deswegen wurden die antiken Götter auch mit üppigem Bart abgebildet. Im Zuge der Aufklärung wurde der Bart nicht länger als metaphorischer Ausdruck göttlicher Omnipotenz wahrgenommen, sondern als völlig säkularisierte ästhetische Größe. Er fungierte fortan als kulturkreisabhängiger Ausdruck der Virilität, der Manneskraft. Obendrein erfährt das männliche Kinn durch den Bartwuchs eine Erweiterung. Durch das räumliche, die Gesichtsoberfläche vergrößernde Hervortreten suggeriert der Bart eine aggressiver wirkende Kinnpartie, die ursprünglich dazu diente, Rivalen einzuschüchtern. In der Beurteilung von Männlichkeit ist das bis heute erhalten geblieben, und zwar insofern, als dass ein rasiertes, kantiges Kinn als markanter und attraktiver gilt als ein fliehendes, ja vielleicht gar weibisches Kinn.

Bart oder nicht Bart

Wie in fast allen Bereichen des Lebens ist auch die männliche Gesichtsbehaarung der Mode unterworfen. Und das nicht erst seit gestern. Bei den alten Griechen war der Bart geboten, bis mit der Unterwerfung durch die Makedonen um Alexander den Großen die Rasur Einzug hielt. Bei den Römern wechselten Bart und Rasur einander ab. Über Jahrhunderte hinweg war der Bart bis zum Kaiser hinauf en vogue, bis man sich weitere Zentennien lang glattrasierte und der Vollbart gar im Ruf stand, barbarisch zu sein. So soll sogar der germanische Stamm der Langobarden seinem Namen nach auf den Langbart zurückzuführen sein. Bärte waren früher aber nicht nur ein modisches, sondern zu manchen Zeiten in erster Linie ein politisches Statement. Die religiöse Dimension des Barttragens soll hier bewusst ausgespart bleiben, da sie – wie es die Religion so an sich hat – mit Zwängen verbunden ist und wir uns hier keinen Zwang antun wollen und einen gelassenen, undogmatischen Zugang zum und Umgang mit dem Bart pflegen.

Mit Gilette ging’s dem Bart an den Kragen

Verhängnisvoll war die Erfindung des Rasierhobels durch den US-Amerikaner King Camp Gilette. Was 1903, im ersten Jahr des Bestehens, mit 168 verkauften Klingen dem Bart noch nicht gefährlich werden konnte, wurde bereits ein Jahr darauf mit 123.000 Klingen für die männliche Gesichtsbehaarung zur haarigen Angelegenheit. So wie es insgesamt Haare lassen hieß. Ursächlich für den Trend zum Babyface war jedoch nicht Gilettes Erfindung, sondern die Medienwelt, die damals in Sachen Bart tatsächlich „Fake News“ berichteten. Der Bart galt schnell als unhygienisch, als Überträger von allerlei Krankheiten, der Bärtige als sozialer Außenseiter. Die Glattrasur wurde zur neuen Norm. Die neue Bartlosigkeit wurde auch von historischen Figuren propagiert, etwa dem britischen Offizier Thomas Edward Lawrence, besser bekannt als Lawrence von Arabien, der sich mittels Glattrasur von seinen arabischen Mitmenschen abgrenzte und sich selbst unter widrigsten Umständen täglich rasierte. Der Bart war eine Zeitlang völlig abgemeldet. Out. Doch bisher ist er immer noch zurückgekommen. Wenn man die Rasur unterlässt, sogar ganz von selbst.

In den 1970ern feierte die Gesichtsbehaarung ein Comeback. Es war die Zeit der Hippies. Mann trug Bart, um seine Individualität, sein Querdenker-Dasein zu unterstreichen. Generell waren die 70er für Haare aller Art eine florierende Dekade. Die Zeichen standen auf Wachstum. In den 80ern schlug dann Magnums große Stunde. Die erfolgreiche Krimiserie machte Tom Selleck weltberühmt, der seinerseits wiederum den Oberlippenbart weltberühmt machte. Für Typen wie ihn ist jedes Monat Movember. Übrigens ein Kofferwort aus Moustache und November, das zu einem globalen Statement pro Männergesundheit geworden ist. Es ist wieder Movember. In diesem Sinne, holt eure Schnurrbärte raus, Jungs!

In den 1990ern und 2000ern war indes der Dreitagebart recht beliebt, der in gewisser Hinsicht der Vegetarier unter den Bartfrisuren ist. Nicht ganz ohne tierische Fette, aber eben auch nicht All-in mit dem Fleisch. Doch erst im Laufe der 2000er wurde es ganz bitter für die Bärtigen im Speziellen sowie für den Mann im Gesamten. Die Männlichkeit hatte mit der Ausbreitung der Metrosexualität – zusammengesetzt aus „metropolitan“ und „heterosexual“ – vorübergehend Pause. „Der typische Metrosexuelle ist ein junger Mann mit Geld zum Ausgeben, der in oder in der Nähe einer Metropole lebt – denn dort befinden sich die besten Geschäfte, Clubs, Fitnessstudios und Friseure. Er mag offiziell schwul, hetero oder bisexuell sein, aber das ist völlig unerheblich, denn er hat sich eindeutig als sein eigenes Liebesobjekt auserwählt und das Vergnügen zu seiner sexuellen Präferenz gemacht“, lautet eine eingedeutschte, populäre Definition des Phänomens. Der Säulenheilige der Metrosexuellen war David Beckham, der nicht nur aussehen konnte wie aus dem Ei gepellt, sondern – so ganz nebenbei – auch noch passabel Fußball spielen und grandios Freistoßschießen konnte. Doch das ist eine andere Geschichte.

Ungepflegt geht gar nicht

„Männer demonstrieren mit ihrem Bart ihre Männlichkeit“, bekräftigt auch Friseur und Barbier Samuel Kasapoglu, der mit seinem Bruder Senol in Schwaz das Stylingstudio Hair’n’More führt. Die Wiederkehr der Bärte vor etwa zehn Jahren sieht Kasapoglu als Gegenbewegung zur Metrosexualität, die partout keinen Wert auf ein maskulines Aussehen legte. Von akademischen Diskussionen rund um Bartfrisuren hält der Barbier wenig, ebenso wie von kurzlebigen Modetrends im Styling der Gesichtsbehaarung. Worauf es ankommt, ist die Gesichtsform. Sie gibt entscheidend darüber Auskunft, welche Bartfrisuren überhaupt in Frage kommen. Abgesehen vom individuellen Bartwuchs. Ein allgemeiner Trend lässt sich laut Kasapoglu aber durchaus beobachten: „Die Bärte werden immer länger und länger.“ Dafür braucht es aber Ausdauer und vor allem Pflege. Denn nichts sieht schlimmer aus als ein langer, ungepflegter Bart. Ein solcher ist der Garant dafür, dass man vom angepeilten Hipster-Style zielstrebig auf den weit weniger erquicklichen Hobo-Style zurückfällt. Damit das nicht geschieht, gibt es mittlerweile eine ansehnliche, nein, eigentlich unfassbare Menge an Pflegeprodukten. Kasapoglu schwört auf Bartschaum, der wie ein Conditioner wirkt, das Barthaar weich macht und für einen gesunden Glanz sorgt. „Zusätzlich kann man noch mit einem Bartbalsam oder -öl arbeiten“, sagt der Experte, der übrigens den Balsam präferiert. Öl sauge den Bart voll, der Balsam mache ihn dagegen weicher. Hier gibt es, so wie bei allen anderen Styling- und Pflegefragen, ganz unterschiedliche Denkschulen, die alle ihre Fürsprecher haben. So gibt es Bartträger, die auf ihr Öl schwören und es sogar zu Hause selbst herstellen. Die Frage nach der richtigen Pflege abschließend klären zu wollen hieße, um des Kaisers Bart zu streiten. Erlaubt ist, was pflegt. Und gefällt. Als absolutes No-go sieht Kasapoglu aber ungepflegte Bärte. Alles andere liegt noch irgendwie im Ermessensrahmen des Bartträgers, der in letzter Konsequenz nur seinem Spiegelbild rechenschaftspflichtig ist. Der Bart ist das Symbol der Männlichkeit – sieht man von ein paar Ausnahmen ab –, weshalb vollere Bärte auch männlicher wirken. Ganz dünne, rasierte Bärte mit filigran wirkenden Konturen sind deshalb eher out.
Wächst Ihr Bart unregelmäßig, sollten Sie nicht verzweifeln. Ein Profi kann auch aus einer ungleichmäßigen Gesichtsbehaarung viel herauskitzeln und für eine coole, männliche Bartfrisur sorgen. Das hat sogar gewisse Vorzüge, wie Samuel Kasapoglu erklärt: „Mir gefällt es gut, wenn der Bart nicht zu füllig ist. Da kann man einiges machen. Ein extrem dichter Bartwuchs wirkt gleich sehr hart.“ Und anders als Haare lässt sich ein Bart nicht ausdünnen. Man muss mit dem zurechtkommen, was einem die Natur mitgegeben hat.

Muss man das? O tempora, o mores. Wie könnte es auch anders sein, gibt es mittlerweile sogar Methoden für Barthaartransplantationen. Dabei wandern die Haare vom Haupt ins Gesicht. Sich im Gesicht herummosern zu lassen, muss man mögen. Oder man kann es auch für völligen Unsinn halten. Ob es nun eitler ist, sich Kopf- oder Barthaare transplantieren zu lassen, mögen die Gelehrten entscheiden.

Home is where your beard is

Der Bart gehörte zur Attitüde der Gegenkultur der 1970er-Jahre. In dieser Zeit liebte man es, gegen den Strich zu bürsten. Auch, um die Vätergeneration in ihrem Konservatismus aufzurütteln und zu provozieren. Diese Zeit ist in etwa so vorbei, wie die 1968er heute zum Establishment gehören und ihre Aufmüpfigkeit zur Nostalgie zerfallen ist. Jegliches gesellschaftskritische oder gar politische Substrat ist zwischenzeitlich längst erodiert, der Bart wurde zum modischen Accessoire, das man vor sich herträgt wie das It-Girl den Chihuahua. Dennoch waren die 2010er-Jahre bis jetzt eine gute Zeit für den Bart, wenn er auch als zur Kenntlichkeit entstelltes Fashion-Accessoire getragen wurde und wird. Voller waren die Bärte seit hundert Jahren nicht.

Der Typus Bartträger, der ironisch „Lumbersexual“ gerufen wurde, kann auch als Überkompensation der vorangegangenen Phase der Metrosexualität gedeutet werden. Den Lumbersexual kann man sich mit seiner an den typischen Holzfäller (lumberjack) angelehnten Erscheinung als Hipster auf Steroiden vorstellen. Das Urban Dictionary (www.urbandictionary.com) ist für Definitionen neuer und neuester Trends immer eine gute Adresse. Es weiß auch über den Lumbersexual etwas zu sagen: “A not-so-manly man dress-ing like a lumberjack (although a lot more refined) and sporting a beard that has the volume of a lumberjacks beard and the groom of a hipster, cashing in on the ‘rugged, outdoor stereotype’. Most of these guys aren‘t very good with their hands and only want to seem so because God forbid you would get those soft lotion treated hands dirty. Lumberjacks are typically known for their strength and being able to work with their hands. Most lumbersexuals would be stumped changing a tire.” Punktlandung, möchte man meinen. Wenn auch mit einem Augenzwinkern.

Dieses augenzwinkernd-ironische Moment gehört irgendwie auch zum Hipster-Dasein und darf ebenso wenig fehlen wie der Bart. Princeton-Professorin Christy Wampole machte schon 2012 in einem Essay mit dem Titel „How to Live Without Irony“ darauf aufmerksam, dass aufgrund der Allgegenwart der Ironie eine Überreizung eingetreten sei. In ihrer Diagnose kommt der Hipster nicht gut weg. „Erst adaptieren sie die ironisch gemeinten Klamotten. Das geht dann meistens weiter und wird zu einem ironischen Lebensstil. Alles, was sie tun, ist ironisch gemeint. Alles, was sie kaufen, ist ironisch gemeint. Sie konsumieren weiter, verstecken sich aber hinter der Ironiemaske. So können sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden“, hält Wampole fest. Ein ironischer Lebensstil, der nichts ernst nehme, gehe jeder Verantwortung aus dem Weg. Und das würde ja wieder zur gängigen Typologisierung der Millennials – jene Kohorte, die zwischen den 1980ern und den 2000ern geboren ist – passen, von denen den letzten spätestens jetzt, mit der Volljährigkeit im Jahr 2018, ein Bart gewachsen ist. Trotz aller Kritik, oder gerade deshalb, muss man für die bärtigen Gesellen, die gemeinhin als Hipster klassifiziert werden und die im Feuilleton einer deutschen Zeitung einmal als „Wappentier des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet wurden, eine Lanze brechen.

Der geneigte Leser möge darüber hinwegsehen, dass es in einer Magazingeschichte über Bärte an soziologischer Differenzierung und Nuancierung in Bezug auf die Begrifflichkeiten mangelt. Oder, wie es ein deutscher Feuilletonist auszudrücken pflegte: „Das Reden über das Hipster-Klischee ist selbst zum Klischee geworden.“ Ein wenig Generalisierung muss aber sein. Deshalb: Der Hipster ist im Grunde seines Herzens ein guter, aber verwirrter Mann, der nach Halt und Orientierung sucht. Der Sukkus der vielbehaupteten Identitätskrise des Mannes ist, dass der Mann nicht wisse, wo gute Männlichkeit aufhöre und die schlechte beginne. So stand es jüngst im österreichischen Nachrichtenmagazin profil zu lesen. Mag sein.

Mag sein, dass der Mann, der in seiner Identität Haare lassen muss, sich hinter seinem Bart versteckt. Vielleicht ist der Bart sogar die physiognomisch letzte Bastion der Männlichkeit, wo der Mann noch männlich sein darf. Vielleicht ist das Barttragen gerade in Zeiten wie diesen ein Akt männlicher Selbstvergewisserung. Vielleicht ist aber auch alles viel banaler, und der Gang der Dinge folgt ganz einfach den Moden und der Marktlogik der Aufmerksamkeitsökonomie. Für diese These spricht, dass Popstars, gerne auch Größen aus Musik und Sport, nach wie vor Einfluss darauf ausüben, was als hip, als „in“ empfunden wird. Politiker dagegen beeinflussen die Bartmode kaum noch. Der Bart ist entpolitisiert. Und das ist auch ganz gut so. Vielleicht sollte man ins Barttragen auch nicht zu viel hineingeheimnissen und es ganz einfach genießen, sich bei einem wohlverdienten Craft Beer nach getanem Tagwerk vor dem Rechner zufrieden zurückzulehnen und durch den Bart zu streichen, solange er noch angesagt ist. Oft sind es gerade die einfachsten Dinge, die am schönsten sind. Ganz ohne Ironie.

 

Text: Marian Kröll / Aus: eco.nova Lifestyle 2018

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