Das Wohnufo ist gelandet
Publikation: Architektur | Ausgabe: SPEZIAL Mai 2011 | Ressort: architektur | Datum: 29.4.11
Am Ritten in Südtirol haben der renommierte deutsche Designer Werner Aisslinger und der Südtiroler Unternehmer Josef Innerhofer ihre Vision vom „Wohnen auf Zeit“ Realität werden lassen.
Ein wenig futuristisch mutet er an, der erste FiNCUBE am Ritten in Südtirol. Spektakulär unspektakulär eingebettet in die Landschaft. Eine minimalistische Villa für den Zeitgeist von heute. Denn wer denkt heute schon an die Ewigkeit? Das Hier und Jetzt zählt. Ein Wohnkonzept, das den Nerv der Zeit trifft. „Es ist noch ein wenig eine Vision. Wir wollen eine Marktlücke schließen für eine bestimmte Zeit, eine bestimmte Gesellschaftsschicht und einen bestimmten Zweck“, erläutert Josef Innerhofer die Strategie. Denn der FiNCUBE ist nicht für die Ewigkeit gedacht, sondern soll seinen Nutzer für die nächsten 25 bis 35 Jahre begleiten. Als Wohnraum, als Lebensraum, als Arbeitsraum oder als Urlaubsdomizil. Den Nutzungsmöglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt, vorausgesetzt man findet ein Stückchen Grund und Boden, auf dem man den stylischen Kubus platzieren kann. Aufgebaut in wenigen Tagen, besticht der FiNCUBE mit puristischem Design, einem 360°-Rundumblick und individuell nutzbarer Fläche der Extraklasse, ohne jedoch auf Komfort und Luxus verzichten zu müssen. „Wir haben bewusst ein Premiumprodukt geschaffen“, so Josef Innerhofer.
Was zum Kuckuck ist ein FiNCUBE?
Diese Frage haben wir uns auch gestellt und sind neugierig geworden. Der FiNCUBE ist die Antwort des deutschen Designers und des Südtiroler Hoteliers zum Thema „Wohnen auf Zeit“ für den ländlichen Raum. Das Bauwerk FiNCUBE ist architektonisch anspruchsvoll, qualitativ hochwertig, örtlich flexibel und kann innerhalb weniger Tage auf- und auch wieder abgebaut werden. Die Basis des FiNCUBE besteht aus einer Holzskelettkonstruktion mit vier statischen Stützpunkten, einer Gebäudehülle mit dreifachverglasten, raumhohen Panoramafenstern sowie einem Installationskern. Die hochwertige Holzlamellenverkleidung aus europäischem Lärchenholz besticht nicht nur visuell, sondern dient zugleich als Sicht- und Sonnenschutz. Mit einer Fläche von gerade mal einem halben Quadratmeter pro Stütze fällt die Bodenversiegelung minimal aus. Energetisch erfüllt der Kubus alle Kriterien einer gebräuchlichen Niedrigenergiebauweise. Auch die Gebäudetechnik entspricht dem neuesten Stand und wird über ein Bussystem zentral gesteuert. Es bedarf lediglich eines kleinen Grundstückes mit Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss und der Errichtung eines FiNCUBE steht nichts mehr im Wege. Durch die Anbringung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach kann das Wohnufo auch völlig autark funktionieren. Alternativ kann das Dach jedoch auch je nach Gefallen begrünt werden.
Vom deutschen Designer entworfen, von Südtiroler Traditionshandwerkern realisiert bürgt der FiNCUBE auch mit der Auswahl hochwertigster Materialien für beste Qualität. In Zeiten, wo Berufe und Wohnsitze immer öfter gewechselt werden und man doch nicht auf die Vorzüge der eigenen vier Wände verzichten möchte, trifft der FiNCUBE den Nerv der Zeit.
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Autor: Doris Penna
Foto: Steffen Jänicke, Hannes Meraner, Florian Berger













