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Visionen zum Probewohnen

Publikation: Bauen und Wohnen |  Ausgabe: SPEZIAL Oktober 2011 | Ressort: probe.wohnen | Datum: 6.10.11

Diverse neue Bauweisen (Passivhaus, Niedrigenergiehaus, biologische Baustoffe, ...) und ein stetiger Wandel beim Energieangebot sind zwar generell zu begrüßen, für angehende Bauherren aber oftmals sehr verwirrend und überfordernd. Der mündige, aufgeschlossene Konsument kann heutzutage beinahe alles testen, probieren und dann in aller Ruhe wählen, aber in einer so essenziellen, langfristigen Frage wie dem eigenen Wohnen wird er meist ins kalte Wasser geworfen. Gibt es etwa eine Lösung für dieses Problem? Ein Probewohndorf könnte vielen „Häuslbauern“ helfen, im Rahmen eines Urlaubs oder einer Probewohnwoche die eine oder andere moderne Wohnform zu testen.

Kann Probewohnen wirklich zur Entscheidungsfindung beitragen oder verwirrt es den Bauherrn zusätzlich? Könnte man neue Technologien im Bau auch anderweitig einer großen Öffentlichkeit präsentieren, beispielsweise in Form eines Passiv-Hotelprojektes? Interessante Ansichten zu einem spannenden Thema ... Wir baten Betroffene, Interessierte und Fachleute um ihre Meinung zu unterschiedlichen Fragen.

• Holger Stark, Geschäftsführer der Bauzukunft GmbH, Experte in Sachen Wohngesundheit, Ried im Oberinntal
• Albert Lechner, Vorstand IG-Passivhaus Tirol, Geschäftsführer huter Haustechnik, Innsbruck
• BM Daniel Kostenzer, Passivhausexperte Zimmermann-Bau, Wattens
• Mag. Josef Tratter, Bürgermeister Hall i. T., Jurist und Vorstand der Gruppe „Wirtschaft, Gemeinde und Finanzen“
• Josef Bruckner, Projektinitiator des Passivhausdorfes Sonnenplatz, Großschönau, Waldviertel
• DI. Dr. Andrea Sonderegger, Architektin und Passivhausexpertin aus Vorarlberg
• Mag. Werner Frießer, Bürgermeister der Tourismusgemeinde Seefeld in Tirol
• DI Caterina Molzer-Sauper, Innenarchitektin & Wohncoach, Innsbruck

beantworten in der Printausgabe u. a. folgende Fragen:
• Wie könnte man ein solches Probewohndorf in Angriff nehmen (Ort, Betreiber, Finanzierung, Organisation ...)?
• Nach welchen Kriterien entscheidet der Bauherr heutzutage seine Art zu bauen?
• Welche Bauweisen stehen in unseren Breiten sinnvollerweise zur Auswahl?
• Wäre eine Wohntypanalyse des zukünftigen Bauherrn vor der Zuteilung des Testhauses sinnvoll?
•Welche Vorteile sehen Sie gegenüber einem Musterhauspark, in dem üblicherweise „nur“ besichtigt werden kann?

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