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Stadtentwicklung.

Publikation: Bauen und Wohnen |  Ausgabe: SPEZIAL: Oktober 2009 | Ressort: bauen.wohnen | Datum: 7.10.09

Die Architektur des Zusammenlebens.

Seit 8. Juni 2009 hat die Stadt Innsbruck neben Bürgermeisterin Hilde Zach auch eine Vizebürgermeis­terin. Mag.a Christine Oppitz-Plörer wurde vom Gemeinderat mit 34 von 40 Stimmen zur Vizebürgermeisterin gewählt und mit dem Ressort Stadtplanung und Stadtentwicklung, welches auf ihre Initiative hin um Integration und soziologische Fragen erweitert wurde, betraut. Im Gesellschaftsressort verbleiben in ihrer Verantwortung die Bereiche SeniorInnen und Frauen. Auf den ersten Blick vielleicht eine unlogische Konstellation, für Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer aber eine logische Weiterentwicklung ihres bisherigen Aufgabengebietes. „Stadtentwickung hat für mich eine starke sozialpolitische Komponente. Mit der Architektur und Gestaltung von Räumen schaffen wir Orte der Begegnung, des Austausches und des Zusammenlebens. Ich war in den letzten Jahren bei allen städtebaulichen Wettbewerben dabei und habe mich im gesellschaftlichen Bereich stark eingebracht. Bei der Stadtentwicklung geht es ja nicht nur um Architektur, sondern vor allem um die Weiterentwicklung der Gesellschaft und des Zusammenlebens in unserer Stadt.“
econova: Innsbruck hat städtebaulich in den letzten Jahren starke Akzente gesetzt. Wo steht Innsbruck derzeit im internationalen Vergleich für Sie?
Vizebgm. Mag.a Christine Oppitz-Plörer:
Mit den verschiedenen Projekten wurden in den letzten Jahren Impulse gesetzt, die für die Bevölkerung einen Mehrwert schaffen. Innsbruck hat sich dabei in den letzten Jahren nicht nur stark gewandelt, sondern auch weit über die Grenzen Österreichs hinaus bereits den Ruf einer Architekturstadt erworben. Das zeigt heute schon Auswirkungen im Tourismus, aber vor allem auch auf die Stadtbelebung. Wir machen auch gerne für BesucherInnen der Stadt Führungen, bei denen durch verschiedenste Bauten und Projekte der letzten Jahre – von öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Turnhallen und Altersheimen, bis zu Geschäfts- und Bürohäusern – eindrucksvoll die Ergebnisse eines politischen Weges zu sehen sind, der vor 15 Jahren mit Bürgermeister Van Staa begonnen wurde.

Lesen Sie das gesamte Interview in der Printausgabe.

Autor: Barbara Wildauer
Foto: Florian Schneider

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