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Bis Business

Publikation: Wirtschaftsmagazin |  Ausgabe: Dezember 2011/Jänner 2012 | Ressort: eco.wirtschaft | Datum: 7.12.11

Vor 30 Jahren eröffneten Josef und Rita Polak den ersten McDonald‘s Tirols in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße. Heute imponiert das Unternehmen mit sechs Standorten, über 300 Mitarbeitern und einem stetigen Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich. eco.nova hat nachgefragt, wie der BigMac zum Big Business wurde.

Am 17.11.1981 öffnete der erste McDonald‘s in Tirol in der Maria-Theresien-Straße seine Pforten. „Die Neugier war groß, aber von Seiten der Behörden hatten wir große Schwierigkeiten“, erinnert sich Joe Polak an aufreibende Zeiten vor der Eröffnung, „bis der damalige Bürgermeister Dr. Dr. Lugger meinte, eine Olympiastadt Innsbruck brauche auch einen McDonald‘s und so der lang ersehnten Eröffnung schlussendlich nichts mehr im Wege stand.“ Mit hohen Investitionen von damals fünf Millionen österreichischen Schillingen und der Beschäftigung von 40 Mitarbeitern startete eine wahre Erfolgsgeschichte.

Die Entwicklung ging ebenso erfolgreich wie rasant weiter. Bereits 1985 eröffnete das umtriebige Unternehmerpaar das erste Drive-in-Restaurant Österreichs im DEZ-Areal und 1989 übernahmen sie das Autobahnrestaurant McDonald‘s Schönberg, welches sie jedoch nach bereits 5 Jahren wieder an einen Mitarbeiter übergaben. „Damals bestand noch die Regelung, dass ein Franchisenehmer nur drei Betriebe führen durfte, und so haben wir uns entschieden, Schönberg zu übergeben und dafür den Standort Völs aufzubauen“, so der engagierte Franchisenehmer.

Heute ist diese Limitierung der amerikanischen Kette nicht mehr existent. Zum Glück, denn der dienstältes­te Franchisenehmer Österreichs – Josef Polak – betreibt heute sechs erfolgreiche Standorte in Innsbruck und Umgebung: im DEZ, in der Völser Cyta, am Mitterweg, in der Altstadt, im Einkaufszentrum Sillpark und am Innsbrucker Hauptbahnhof.

Zwei Tonnen Pommes pro Tag

Eine Zahl, die für sich spricht: In den sechs McDonald‘s-Restaurants der Familie Polak werden pro Tag an die zwei Tonnen Pommes umgesetzt. Siebzehn- bis zwanzigtausend Gäste pro Tag bescheren dem Franchisenehmer einen Jahresumsatz von rund 20 Millionen Euro, und das bei einem stetigen Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich.
„Besonders die Standorte am Hauptbahnhof und im Sillpark entwickeln sich weit über unseren Erwartungen“, freut sich Joe Polak. Natürlich bürgt die Marke McDonald‘s als Nummer eins weltweit schon in einem gewissen Maße für Erfolg, dennoch kommt es im Einzelfall auch immer noch wesentlich auf das unternehmerische Geschick des Franchisenehmers an. „Wir haben sehr strenge Vorgaben im Franchisevertrag, die wir auch tagtäglich in die Tat umsetzen müssen“, so Polak.

Lesen Sie den gesamten Artikel in der Printausgabe.

Autor: Doris Penna
Foto: BLICKFANG photography

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