Ladies, es isch Zeit!
Publikation: IT | Ausgabe: SPEZIAL IT 2009 | Datum: 5.2.09
Frauen in der IT-Branche sind Mangelware. Doch warum ist das so? Welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen? Barbara M. Thaler begibt sich mit econova auf Spurensuche in Tirol.
Vorbilder vor 100 Jahren
Die Entwicklung der IT beschreibt eine sehr spannende Vergangenheit, an der Frauen immer maßgeblich beteiligt waren. Eine solche „Grand Dame“ der Informatik ist Grace Hopper (1906–1992). Sie wurde in New York geboren und studierte Mathematik und Physik an der Yale University. Hopper war eine sehr erfolgreiche Informatikerin und Computerpionierin, die unter anderem maßgeblich an den Vorarbeiten zur Entwicklung der Programmiersprache COBOL beteiligt war. Das brachte ihr den Spitznamen Grandma COBOL ein. Die Österreicherin Christiane Floyd, 1943 in Wien als Christiane Riedl geboren, studierte Mathematik in Wien und arbeitete als Programmiererin und Entwicklerin für Siemens und Softlab. Sie hat unter anderem an der Entwicklung von Maestro I, der ersten integrierten Entwicklungsumgebung für Softwareentwicklung, mitgearbeitet.
Heutige Vorbilder fehlen
Heute fehlen solche Vorbilder in der sozialen und greifbaren Umgebung von jungen Mädchen und Frauen. Eine Tante, die als Krankenschwester arbeitet, eine Cousine als Rechtsanwältin oder die Schwester, die gerade eine Lehre zur Friseurin begonnen hat, ist viel häufiger vertreten als die Nachbarin, die als Software-Entwicklerin oder Webdesignerin arbeitet. „Wir Frauen können selbst viel dazu beitragen, die Situation Schritt für Schritt zu verbessern, z. B. durch Vorbilder und bessere Vernetzung”, ermutigt Dr. Ruth Breu, Professorin am Institut für Informatik der Universität Innsbruck.
Lesen Sie den gesamten Artikel inkl. Porträts erfolgreicher Frauen in der Printausgabe.
Autor: Barbara M. Thaler













