Ohne Geld keine Heilung.
Publikation: Kapital Gesundheit | Ausgabe: SPEZIAL: Oktober 2009 | Ressort: kapital.gesundheit | Datum: 7.10.09
Eine große „Gesundheitsreform“ mit Systemänderungen für Krankenkassen, niedergelassene Ärzte, Krankenanstalten-Finanzierung und Änderungen bei Heilmitteln ist mit der letzten Regierung am Nein der Sozialpartner gescheitert. Aber Gesundheitsminister Alois Stöger hat in den letzten Monaten stattdessen eine Krankenkassen-Sanierung auf den Weg gebracht.
Der jetzige Gesundheitsminister kommt aus der Öberösterreichischen Gebietskrankenkasse und hat in einem Bereich Initiative ergriffen, in dem aus der Sicht der Krankenkassen und auch der Versicherten absoluter Handlungsbedarf bestand: Die österreichischen Krankenkassen sitzen aktuell auf 1,2 Milliarden Euro Schulden, die mit Hilfe der soeben von der Regierung paktierten Krankenkassen-Sanierung gedeckt werden können. 6 der 13 österreichischen Krankenkassen bilanzieren negativ und diesen wurde damit ein ordentlicher Rucksack vom Rücken genommen. Wir haben die Krankenkassen in Tirol gefragt, was sich für den Versicherten in Tirol und die Unternehmen durch die Maßnahmen ändern wird. Die Antwort ist einfach: nichts. Es bleibt für die Versicherten alles beim Alten. Das Gesundheitssystem ist aber trotzdem ständig in Bewegung und Mmag. Dr. Martin Rieder, Direktor der Landesstelle Tirol der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, und Direktor HR Dkfm. Heinz Öhler, Tiroler Gebietskrankenkasse, standen uns mit ihren Einschätzungen zu den aktuellen Entwicklungen Rede und Antwort.
Lesen Sie das Interview mit Dir. Heinz Öhler in der Printausgabe.
Autor: Barbara Wildauer













