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Einmal Meer und zurück.

Publikation: Kulinarisches Tirol |  Ausgabe: SPEZIAL: September 2009 | Ressort: life.style | Datum: 8.9.09

Mythos Salz. Bis heute ist das „weiße Gold“ einer der wertvollsten und unentbehrlichsten Mineralstoffe, den wir kennen. War es früher ein hochexklusives Gut, das sogar als Zahlungsmittel diente, so steht es heute zu Hauf und in allen nur erdenklichen Varianten erschwinglich in den Supermarktregalen. Aber auch beim Salz heißt es wieder „back to the roots“ und man besinnt sich auf die wahren Schätze der Natur. Und die haben auch heute noch ihren Preis. So ist das im Übermaß vorhandene Salz wieder zum Luxusgut geworden.

Um das Thema Salz ranken sich die wundersamsten Legenden. Kein Wunder, begleitet es uns doch schon seit Jahrtausenden. Dabei war Salz schon immer ein begehrtes Gut, vor allem, als es noch sehr beschwerlich war, das „weiße Gold“ abzubauen. Salz war übrigens auch das erste Exportgut Österreichs. Heute ist es fester Nahrungsbestandteil und durch optimierte und ökonomische Abbaumethoden auch nicht mehr so teuer wie damals.

Salz ist Leben

Salz ist das Gold der Erde, ohne das es uns heute nicht gäbe – schließlich sind aus dem Meer die ersten Lebewesen entstanden. Dieses Salz finden wir wiederum in unserem Köper und auch das Fruchtwasser ist eine warme Solelösung. So wichtig das Salz für uns auch ist, so verworren sind die Fakten. So ist bis heute nicht restlos geklärt, wie das Salz überhaupt ins Wasser kam. Die meisten Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass bei der Abkühlung des glühenden Erdballs das Salz durch Vulkanismus und Erosionswasser in die Urmeere kam, andere hingegen glauben, dass das Salz als Sediment (Ablagerungsgestein) in Gestein gebunden war, durch Verwitterung herausgelöst und vom Wasser weitergeschwemmt wurde. So bringen alle Gewässer den Meeren ständig neues Salz. Eine kleine Minderheit fragt sich hingegen, wie das Wasser ins Salz kam. War Salz doch schon im Urnebel vorhanden und erst als das Wasser kondensierte, bildeten sich die Meere, in denen sich das Salz auflöste.
Wie das Salz ins Wasser kam, ist letztendlich (noch) nicht geklärt. Macht aber nix, denn viel wichtiger ist doch, wie wir es dort wieder rauskriegen und für uns nutzbar machen können.

Lesen Sie mehr zum Thema Salz und dessen Verwendung in der Printausgabe.

Autor: Marina Kremser

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