Kleine Heimat in der großen Fremde ...
Publikation: Lifestyle | Ausgabe: SPEZIAL November 2011 | Ressort: life.style | Datum: 7.12.11

Weit ist er herumgekommen, der Patron des Wiener Design- & Boutique-Hotels „Hollmann Beletage“. Er hat in Wien, New York und Honolulu gekocht, er ist also Koch, aber auch Zuckerbäcker und Absolvent der Hotelfachschule. Das hat ihm nicht ganz gereicht, deshalb studierte er noch Schauspiel und spielte Hauptrollen in Wien, Regensburg und im Schlossparktheater Berlin. Im Oktober 2003 sperrte Robert Hollmann etwas auf, wo er uneingeschränkt Regie führen, kochen und jene Atmosphäre inszenieren kann, von der er bei seinen vielen Reisen immer geträumt hat.
Die Hollmann Beletage befindet sich im Herzen der Wiener Altstadt. Inmitten einer großen Vergangenheit werden Sie umgeben von edlem Design der Gegenwart. Wollen Sie noch zentraler wohnen, müssten Sie schon im Stephansdom schlafen ...
Die Hollmann Beletage hat eine ganz einfache Philosophie, die sie mit sehr vielen teilt, die aber nur ganz selten in die Tat umgesetzt wird: „Jeder Gast soll sich bei uns zu Hause fühlen!“ Für die Umsetzung gibt es einige notwendige Voraussetzungen – beginnend mit der Größe des Etablissements: 25 große bis sehr große Zimmer in einem gepflegten, noblen Gründerzeithaus im Herzen der Wiener Altstadt bieten maximal 50 Gästen eine sehr persönliche Heimstätte. Ein einzigartiges Spa- und Fitness-Kleinod sowie eine ruhige Gartenterrasse sorgen für den Rückzug aus dem Trubel der Großstadt. Mit Anfang Dezember gibt es dafür zudem ein 95 qm großes Spa-Suite-Séparée, das dank offenem Kamin, Himmelbett und eigenem Hamam sinnlichen Wohnkomfort bietet und der Wiener Hotellerie neue Impulse gibt.
Schlafen
Die „Schlafzimmer“, großzügig und hell gestaltet, bestechen durch Purismus und dennoch komplett vorhandene Ausstattung. Die Zimmer haben allesamt Überraschungseffekt, sei es durch in Schränken verborgene Badezimmer oder komplett offen in den Wohnraum integrierte Bäder. Seit Oktober ist jedes Zimmer der Beletage zusätzlich mit einem iPad samt Filmen, Musik, Skype und Facetime belegt, um etwa mit der Rezeption über Video konferieren zu können. Obwohl: ECHTE Facetime ist dem Beletage-Team doch irgendwie lieber. Technikaffin ist das Hotel übrigens schon länger. So war die Hollmann Beletage das erste Hotel Österreichs mit eigener iPhone-App. Neben Infos und Fotos gucken kann man auch direkt ein Zimmer buchen!
Wohnen
Ein Etablissement, das von tausend Jahren Geschichte umzingelt ist, kann gut und gerne auf Schnickschnack verzichten. Also gibt es nur edle Designermöbel und erstklassige Materialien, eine kleine Bibliothek mit literarischen Büchern und Audio-CDs, ein „Wohnzimmer“ (keine Lobby!) mit Kamin, Klavier und gemütlichen Sitzgruppen zum Schmökern, Plaudern oder für eine entspannende Tasse Kaffee oder Tee (stets gratis zur Verfügung). Ein kleines Kino mit acht restaurierten Stühlen lädt zur Entdeckung der österreichischen Filmvielfalt ein. Ein multifunktionaler Theatersalon empfängt indes bis zu 65 Gäste für den geschäftlichen Tagungsanlass oder für private Feiern.
Essen
Da der Patron Robert Hollmann seine Handwerke gelernt hat, wird jeder Gast täglich aufs Neue mit einem individuellen Frühstück in den Tag hineingeführt. Der Gastgeber kocht auf Wunsch auch, wenn seine Gäste ihr Wiener Zuhause einmal gar nicht verlassen wollen. Für alle, die – wieso auch immer – doch hinaus wollen, empfiehlt sich das kulinarische Pendant zur Beletage: der Hollmann Salon gleich ums Eck. Kulinarisch und ästhetisch Interessierte werden den Weg finden ...
Weitere Hoteltipps in Österreich finden Sie in der Printausgabe.













