Erfolgreiche Unternehmensnachfolge – zivil- und steuerrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten
Publikation: Notare | Ausgabe: SPEZIAL Oktober 2011 | Ressort: unternehmens.nachfolge | Datum: 6.10.11

Jede Betriebsübergabe unter Lebenden hängt wesentlich von der Rechtsform des Unternehmens und dem damit verbundenen Handlungsspielraum ab. Die Übergabe ist auch der richtige Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, ob das bestehende Rechtskleid „passt“ oder ob eine Umstrukturierung in eine andere Rechtsform dem Unternehmen Vorteile bringen kann. Die in jüngster Zeit erfolgten Gesetzesänderungen im Einkommenssteuerrecht, Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht sowie im Unternehmensrecht eröffnen vielfältige, insbesondere auch steuerlich interessante Möglichkeiten.
Rechtzeitige Planung ist Voraussetzung für jede geordnete Betriebsübergabe. Unnötiger Zeit- und Kostendruck, aber auch familiäre Streitigkeiten gilt es zu vermeiden. Sich frühzeitig mit dem Nachfolgeprozess und seiner Ausgestaltung zu beschäftigen, hilft den Wünschen und Bedürfnissen des bisherigen Unternehmers und gleichzeitig seines Nachfolgers bestmöglich gerecht zu werden.
Da der Großteil der inländischen Betriebe entweder als Einzelunternehmen oder als GmbH organisiert sind, werden im Folgenden verschiedene Nachfolgevarianten am Beispiel dieser beiden Rechtsformen vorgestellt.
Eine wesentliche Erleichterung bzw. Entlastung für alle Betriebsübergaben brachte die Erbschafts- und Schenkungssteuerreform: Seit 01.08.2008 ist jede unentgeltliche Übertragung von inländischen Betrieben wie auch von Anteilen an Personen- und Kapitalgesellschaften schenkungs- und erbschaftssteuerfrei.
Lesen Sie mehr zum Thema "Übertragung von Einzelunternehmen bzw. von Anteilen" in der Printausgabe.
Autor: Mag. Josef Reitter, Zell/Ziller
Foto: iStockphoto













