Sind wir nicht alle ein bisschen iPhone?
Publikation: Wohlfühlen | Ausgabe: SPEZIAL März 2010 | Ressort: multi.media | Datum: 24.2.10
Als wir unser erstes iPhone in der Hand hielten, waren wir begeistert. Was ein Handy so alles kann ... dabei konnte es noch viel mehr. Uns sagen, wann die nächste Straßenbahn kommt zum Beispiel oder wie lange man einen Braten garen und Würste sieden muss. Es gibt Auskunft, wo der nächste Bankomat steht, und sagt mir, ob am Konto genug drauf ist, dass sich der Gang dorthin auch lohnt. Und dabei zählt es noch die Schritte, die man auf dem Weg dort hin zurücklegt.
Mittlerweile haben sich über 140.000 solcher Apps (kurz für Applikationen) im Store angesammelt. iPhone-, iPod-touch und bald auch iPad-Anwender aus 77 Ländern können aus rund 20 verschiedenen Kategorien wählen, darunter Spiele, Wirtschaft, Nachrichten, Sport, Gesundheit und Fitness, Referenz und Reisen.
Bis Anfang November 2009 haben Nutzer weit über zwei Milliarden Programme heruntergeladen. Dass dabei nicht immer nur Sinnvolles auf dem Handy ladet, versteht sich von selbst. Haben Sie etwa schon von der Muh-Box gehört? Nein? Auch egal ... Zu derartigen Nonsense-Apps gesellen sich aber eine Vielzahl nützlicher Tools, die uns den Alltag erleichtern (Fahrtenbuch, Around me) oder aktuelle Infos liefern (Herold, Encyklopedia), die uns unterhalten (Doodle Jump) oder uns geistig fit halten (Gehirntrainer). Social Networks gibts ebenso direkt am Handy wie Kochrezepte.
Auf der rechten Seite zeigen wir Ihnen ein paar Apps, die uns nützlich erscheinen, aber auch solche mit Spaßfaktor und Unterhaltungswert. Was wir Ihnen nicht zeigen, sind Blumen, die es zu gießen gilt, damit sie schön wachsen (wohl ein modernes Tamagochi – kennen Sie das noch?) oder Produktscanner, die mir sagen, was in der Flasche ist, die ich in der Hand halte. Wir lesen nämlich das Etikett ...
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Autor: Marina Kremser
Foto: Apple













