13.01.2020

Industrie im Wandel

Ein dynamisch wachsender Betrieb kann sich keine Ausfälle leisten. Um sich weiterzuentwickeln und profitabler zu produzieren, müssen laufend Prozesse optimiert, Einsparungspotenziale genutzt und Anlagen automatisiert werden.

(PR) Trotz allem technologischen Fortschritt lassen sich Risiken wie Maschinenstillstände, Produktionsausfälle und Fehlfunktionen oder Beschädigungen an Betriebsgebäuden nicht vermeiden. Grund genug für Betriebe, mögliche Risiko-Hotspots proaktiv unter die Lupe zu nehmen. „Viele potenzielle Risiken können im Vorfeld ausgeschaltet werden. Gut vorbereitet ist das Unternehmen im Notfall besser gerüstet, kann schneller reagieren und seine Existenz ist nicht gefährdet“, bringt es der erfahrene Risikomanager Stephan Dorner auf den Punkt.

Auszahlen statt draufzahlen

Oft werden Risiken gar nicht gesehen, weil den Verantwortlichen die Zeit für eine intensive Analyse fehlt, aber vor allem, weil sich die Umstände so rasant ändern. Fakt ist: „Risikomanagement zahlt sich immer aus, weil in jedem Risikopotenzial Kosten stecken. Wie wirtschaftlich Risikomanagement sein kann, lässt sich in Zahlen messen sowie einfach und verständlich in Geldwerten darstellen. Das ist dann eine solide Grundlage für objektive Entscheidungen“, erklärt Dorner.

Bekannte Risiken nicht ignorieren

Stephan Dorner weiß, wie wichtig es ist, bekannte Risiken immer wieder neu einzuschätzen. Feuerschäden, Gefahren aus dem laufenden Prozess oder Veränderungen durch Klimawechsel und Topografie sind Beispiele dafür. „Gerade durch die steigende Technologisierung und Komplexität können sich Gefahren noch besser verstecken“, gibt der Experte zu bedenken. „Werden alte mit neuen Anlagenteilen verknüpft oder in wachsenden Betrieben noch mehr Maschinen auf engem Raum genutzt, bergen neue Schnittstellen oder eine überdurchschnittlich hohe Maschinendichte zusätzliche Risiken. Kleine Schadensursachen können da schon hohe Werte in der sogenannten ‚Nachbarschaft‘ beschädigen oder gar zerstören“, gibt der Risikomanager Beispiele.

Neue Risiken erkennen

Gerade auf neue Risiken wie Cyberkriminalität muss ein Unternehmen rechtzeitig und ausreichend vorbereitet sein. „Mit der anhaltenden Technologisierung von Prozessen, Arbeitsabläufen und ganzen Produktionsstätten steigt das Risiko eines Hackerangriffs. Ein solcher kann jedes Unternehmen, das Zugang zum Internet hat, betreffen. Schon einzelne Rechner oder WLAN-Verbindungen können gehackt werden“, betont Dorner. Deshalb sei die Sicherheit der gesamten Informationstechnologie und der industriellen Systeme das Um und Auf. Damit ein Unternehmen bestmöglich geschützt ist, und es ist eine umfassende Analyse der IT-/OT-Systeme erforderlich, um mögliche Lücken oder Schlupflöcher frühzeitig zu entdecken. „Dabei muss auch die bis dato gewachsene Struktur eines Unternehmens berücksichtigt und eine Kombination aus bekanntem und neuem Risikopotenzial transparent bewertet werden“, so Dorner. Aus Erfahrung weiß er, dass auch die Schulung von Mitarbeitenden einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit des Unternehmens leisten kann. „Wir analysieren mögliche Schwachstellen in der IT- und OT-Struktur, leiten konkrete Maßnahmenpakete ab und sorgen gemeinsam mit der IT-Abteilung eines Unternehmens oder externen Partnern für eine reibungslose Umsetzung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen. Das stärkt die Wirtschaftlichkeit eines Betriebs, minimiert das unternehmerische Cyberrisiko, schützt die Daten und schafft – gerade bei Mitarbeitenden – Bewusstsein für Datensicherheit und den korrekten Umgang mit sensiblen Daten“, sagt Dorner.

Mit der Zukunft rechnen

So wie sich die Industrie weiterentwickelt, muss sich auch das Risikomanagement neuen Herausforderungen stellen und sich proaktiv anpassen. Risikomanagement 4.0 heißt das Schlagwort, um Betriebssicherheit trotz schnellster Entwicklungen sicherzustellen. Denn: „Jedes Unternehmen sitzt in dem Boot der Weiterentwicklung. Wer nicht mitfährt, bleibt zurück“, meint Dorner und ergänzt: „Es wird künftig noch mehr Technologie, noch mehr Automatisierung und noch schnellere Prozesse geben. Heutzutage haben schon viele Unternehmen 60 bis 80 Prozent weniger Personal als noch vor wenigen Jahrzehnten. Wir stehen erst am Anfang der Vollautomatisierung.“ Die Richtung ist also vorgegeben: „Eine sichere Zukunft braucht regelmäßige Optimierungen und Anpassungen an die aktuellen innerbetrieblichen Anforderungen sowie branchenspezifischen Begebenheiten und Trends.“

Optimal versichert

Fest steht: Nichts ist besser, als auf eine Extremsituation so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Gerade dann, wenn daraus ein Versicherungsfall wird. „Leider herrscht in Österreich immer noch der ‚Vollkaskogedanke‘: Alles muss versichert sein. Ein fataler Fehler, der sich auf die Wirtschaftlichkeit jedes Unternehmens auswirkt“, ist Dorner überzeugt. Er empfiehlt, kritisch zu prüfen, wofür ein Unternehmen einen Versicherungsschutz braucht. Denn: Wer sein Risiko im Überblick hat, hat auch eine ganz andere Ausgangsposition bei Verhandlungen mit der Versicherung und hat keine Mehrfachbelastungen durch erhöhte Versicherungsprämien oder gar das Risiko eines Versicherungsdeckungsverlusts, der schnell große Lücken aufreißen kann. „Versicherungsgesellschaften sind mehr und mehr zurückhaltend in der Risikoübernahme und reduzieren Deckungsumfänge zu deutlich höheren Prämien. Ziel einer Versicherung muss sein, betriebsgefährdende Ereignisse abzufedern. Kleinschäden dürfen da nicht dazugehören. Man muss immer im Hinterkopf haben: Jeder noch so kleine Schaden lässt Versicherungen nervös werden und kann weitere Kontrollen hervorrufen“, sagt der Risikomanager, der unter seinem Schlagwort „PrePare“ jährlich viele Firmen auf Versicherungsaudits vorbereitet und währenddessen begleitet, um die beste Versicherungslösung für ein Unternehmen zu erwirken.

Fazit

Der erfahrene Risikomanager lädt jeden Unternehmer ein, regelmäßig das eigene Risikomanagement auf den Prüfstand zu stellen, um Abläufe zu optimieren, Risiken zu minimieren und rasch Fehlern oder Problemen gegenzusteuern. Gerade in Zeiten der digitalen Transformation, die viele neue Risiken birgt, ist ein professionelles „Risikomanagement 4.0“ für einen nachhaltigen Firmenerfolg unerlässlich.

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Risikomanagement

Potenzielle Risiken zu erkennen und innovativ zu steuern ist die Aufgabe eines starken Risikomanagements. Ein solches „Frühwarnsystem“ kann in einer Extremsituation über Imageverlust, großen wirtschaftlichen Schaden, über Erfolg und Niedergang eines Unternehmens entscheiden.
Maßgeschneidert auf Ihr Unternehmen beraten die erfahrenen Experten von
risk on mind® in risiko-technischen Angelegenheiten, messen und analysieren branchenspezifisch Abläufe und Risikopotenziale, bewerten und priorisieren diese, prüfen Umsetzbarkeit und Kosten und entwickeln durch Erfahrung, Know-how und jede Menge Kreativität zielgerichtete Steuerungsmaßnahmen. Außerdem ist die risk on mind® GmbH ein erfahrenes, erfolgreiches und unabhängiges Bindeglied zwischen Industriebetrieben und Versicherungen, das Ihre Interessen vertritt. Kurzum: Die risk on mind® GmbH sichert Ihr Unternehmen mit modernen, wirtschaftlichen Methoden, führt Sie durch den sich stetig ändernden Gefahrendschungel und rückt Sie auch bei Versicherungen ins rechte Licht! www.riskonmind.at

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