09.10.2018

Mehrwert

Mit ZUGKRAFT in die Zukunft: ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger (2.v. l.) im Kreis seiner Aufsichtsräte: v. l. Vorsitzender Bgm. Erich Ruetz, Bgm. Dr. Eva Maria Posch, Bgm. Alfons Rastner (Obmann Abfallbeseitigungsverband Innsbruck-Land) und Bgm. Alois Aschberger (Obmann Abfallwirtschaftsverband Unterland).

ATM forciert Pfandsystem für Plastikflaschen.

Meilensteine gibt es viele in der Geschichte der ATM: Durch erfolgreiche Kampagnen wie etwa die große Flurreinigung im Frühjahr, die Lebensmittel-Abfall-Vermeidung, Alfons Trennfix für die Schulkinder und viele weitere „Einfälle für Abfälle“ ist die Umweltserviceorganisation einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Immer wieder wurde die ATM ihrer Vorreiterrolle gerecht wie etwa bei ÖLI, Europas erfolgreichstem Sammelsystem für Altspeisefette und -öle.

 

2011 ging das Recycling Zentrum Ahrental in Betrieb. Gemeinsam mit der IKB werden dort die Haushaltsabfälle der Bezirke Innsbruck-Land, Schwaz und der Stadt Innsbruck sortiert und einer Wiederverwertung zugeführt. Umweltfreundlich geht es dank dem  MOBILER, einem innovativen Produkt der Rail Cargo Group, nach Linz zur thermischen Verwertung. Damit werden jährlich mehr als 3.740 LKW-Fahrten und über eine Million Tonnen CO2 eingespart.

 

Im Dienste der Gemeinden 


Das Herzstück der ATM ist seit 25 Jahren die kommunale Abfallberatung für die 104 Gemeinden in den Bezirken Innsbruck-Land und Schwaz. „Wir arbeiten für die Gemeinden und sind dabei immer am Markt orientiert, um das Optimum für die Kommunen herauszuholen“, so ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger. „Ob Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – Recyclinghöfe gewährleisten, dass sortenreines Material in hoher Qualität gesammelt wird.“

 

"Ein von der ATM ausgearbeitetes neues Gesamtkonzept soll die Recyclinghöfe mit einem elektronischen Zutrittssystem mittels Bürgercard noch bürgerfreundlicher machen“, unterstreicht ATM-Aufsichtsratsvorsitzender Bgm. Erich Ruetz die Bedeutung der Recyclinghöfe für die Zukunft. Abfallsammlung und -trennung haben nichts an Bedeutung verloren, auch wenn man heute von Ressourcenmanagement spricht.

 

Pfandsystem lässt Recyclingrate steigen

 

„Unser Ziel ist eine hohe Wertstoffquote. Deshalb forciere ich auch das Pfandsystem für Plastikflaschen. Erfahrungen – etwa in Deutschland oder Schweden – zeigen, dass die Recyclingrate um ein Vielfaches steigt“, so Egger. Wertvolle Rohstoffe bleiben so dem Kreislauf erhalten und müssen – idealerweise – nicht teuer importiert werden. Das beginnt schon beim Sammeln  am Recyclinghof und setzt sich fort bei zukunftsorientierten EU-Projekten, mit denen man neue Wege geht. Für Furore sorgte etwa die Initiative „Karakter Ernte“, bei der Gemüse und Obst, das nicht den Handelskriterien entspricht, trotzdem in den Kochtöpfen mittlerweile zahlreicher Partner – vom Bezirkskrankenhaus St. Johann bis zur Ferrarischule – landen. Ein weiteres EU-Projekt zielt darauf ab, Re-Use-Parks zu installieren, in denen Gegenstände ein „zweites Leben“ bekommen.

 

Die Weichen wurden in Hall gestellt

 

Vor 25 Jahren wurde mit Graslboden die damals modernste Deponie Österreichs mit den niedrigsten Entsorgungskosten in Betrieb genommen. Die ATM hat die Verhandlungen und die Abrechnung mit der ARA sowie die Vermarktung der Wertstoffe übernommen. Das passiert heute noch so, ebenso die Nachsorge für Graslboden. „Es war wichtig, mit der Kraft der zwei Bezirke Innsbruck-Land und Schwaz aufzutreten. Die Gründung der ATM war im öffentlichen Interesse und bedeutete Entsorgungssicherheit für unsere Gemeinden und Städte“, so ATM-Aufsichtsrätin Bgm. Dr. Eva Maria Posch, deren Vater – damals Bürgermeister von Hall in Tirol – maßgeblich am ATM-Start beteiligt war.

 

25 Jahre ATM in Zahlen:

  • 104 Gemeinden in den Bezirken Innsbruck-Land und Schwaz
  • 258.000 Einwohner 
  • 14,8 Mio. Nächtigungen
  • 120.000 t Jahresabfallmenge
  • ÖLI: Mit dem seit dem Jahr 2000 gewonnenen Biodiesel könnten 12.500 PKW einmal um die Erde fahren.
  • Seit 1995 gesammeltes Papier (ca. 410.500 t) füllt einen Zug auf der Gesamtlänge von Innsbruck bis Verona (ca. 274 km), oder man könnte damit umgerechnet 2,46 Mrd. Tageszeitungen produzieren. 
  • Thermische Verwertung: 270.000 t Restmüll aus dem ATM-Gebiet versorgen 41.000 Einfamilienhaushalte ein Jahr mit Strom.

Neugründungen

  • MSG Medical Shockwave GmbH
    Inhaber: Werner Scheffknecht, Dr. Emanuel Steffknecht, Dr. Christof Böhler, DI Michael Biedermann
    FN: FN 452911x
    Rennweg 37
    6020 Innsbruck
  • ConstUArtis Kramat GmbH
    Inhaber: Gerhard Urak, Andre' Angermüller, ConstrUArtis Projekt GmbH
    FN: FN 452824v
    Faistenbergerweg 7
    6370 Kitzbühel
  • Housebook e.U.
    Inhaber: Christian Schniersmeyer
    FN: FN 447052f
    Salzburgerstraße 22b
    6380 St. Johann in Tirol
  • Right Hand Sourcing Solutios e.U.
    Inhaber: Michael Götz
    FN: FN 447337z
    Kaiseraufstieg 8
    6330 Ebbs
  • artdirection4u ADVERTISING GmbH
    Inhaber: Gina Dessalines
    FN: FN 440990s
    Kronthalerstraße 2
    6330 Kufstein

Insolvenzen

  • Special Parts & Modules GmbH
    Inhaber: Andrea Bucher
    Auweg 6
    6123 Terfens
  • "Sarah's Haarschneiderei"
    Inhaber: Sarah Ambacher
    Trujegasse 1
    6464 Tarrenz
  • Kurz Matthias, Hausmeister
    Inhaber:
    Endach 30
    6330 Kufstein
  • Bidsbull.com Internet Service GmbH
    Inhaber: Christian Abermann
    Kaiserstraße 4
    6370 Reith
  • Erkan Tas, Verputzer
    Inhaber: Erkan Tas
    Anton Öfner-Straße 29/9/69
    6130 Schwaz
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