Das Ende der Unschuld.

Publikation: | Ausgabe: SPEZIAL November 2009 | Ressort: uhren.schmuck | Datum: 13.11.2009

Die sechziger Jahre waren die Zeit der großen Gegensätze. Politische und soziale Unruhen standen wissenschaftlichem Fortschritt und künstlerischer Schaffenskraft gegenüber. Vietnam traf auf Demonstrationen gegen den Krieg. Es war die Zeit der Beatles und der Flower-Power-Bewegung, Präsident Kennedys und seiner
Visionen. Als diese aber in Erfüllung gingen, war er leider nicht mehr am Leben ...

„Wir haben uns entschlossen, zum Mond zu fliegen ...“ Als Präsident John F. Kennedy dieses Vorhaben aussprach, einen Astronauten „auf den Mond zu schicken und ihn sicher wieder zur Erde zurückzubringen“, war dies zum damaligen Zeitpunkt eine ziemlich kühne Behauptung. Die Amerikaner waren bis dahin gerade mal 15 Minuten und 28 Sekunden im All gewesen. Aber wenn nicht in den 1960ern, wann wäre es sonst möglich gewesen? Es war eine Ära der Vor- und Querdenker. Die Sechziger waren, so sagt man, das Ende der Unschuld und damit das Ende der Naivität. Gut, manche mögen Kennedy ob seiner Vision für einfältig gehalten haben. Aber sie wurden allesamt eines Besseren belehrt. Heuer feiert die Mondlandung Geburtstag. Exakt am 21. Juli 2009 beging die Welt den 40. Jahrestag der berühmtesten aller Apollo-Missionen: Apollo 11 landet auf dem Mond.

Eine Uhr betritt den Mond

Der 21. Juli 1969 war für die gesamte Menschheit ein großer Schritt. Für ein Unternehmen aber ein ganz besonderer: Omega. An diesem Tag wurde die legendäre Moonwatch geboren. An diesem Tag wurde die Speedmaster zur ersten und bislang einzigen Uhr, die jemals auf dem Mond getragen wurde. Und was passierte? Sie blieb stehen!
Doch nicht, weil die Technik nicht standhielt, sondern weil Buzz Aldrins, neben Neil Armstrong am Mond zugange, versehentlich die Stopp-Funktion aktivierte. Denn bis die Omega Speedmaster zur Moonwatch wurde, ist viel Zeit vergangen. Es wäre zu schade, hätte sie die Feuertaufe nicht bestanden.

Wie die Speedmaster letztendlich zur Moonwatch wurde, lesen Sie in der Printausgabe.

Autor: Marina Kremser
Foto: Omega

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