03.02.2016

Was tun?

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Thomas Wass und Rainer Schnabl // Foto: Raiffeisen/Forcher

Niedrige Zinsen, schwankende Märkte – wohin mit dem Geld 2016?

Der niedrige Ölpreis, der schwache Euro und die expansive Geldpolitik der EZB unterstützen die Konjunkturerholung in Europa. Dennoch bleiben die Zinsen weiterhin auf den historisch tiefen Niveaus. Eine mögliche Alternative zur nach wie vor beliebtesten Sparform der Österreicher – dem Sparbuch – ist eine Veranlagung in Wertpapiere. Die Frage ist aber: Halten Wertpapiere, was ihr Name verspricht?

 

Eines ist klar: Die aktuell niedrigen Zinsen auf dem Sparbuch sind nicht gerade verlockend, wenn man etwas Geld zum Veranlagen zur Verfügung hat. Trotzdem investieren nur wenige Tiroler in alternative Anlageformen wie Wertpapiere. „Erst jeder 8. Raiffeisenkunde in Tirol setzt auch auf Wertpapiere. Für die meisten ist das ein unbekanntes Terrain. Oft fehlt das nötige Fachwissen und die Schwankungen an den internationalen Finanzmärkten verunsichern die Kunden“, berichtet Mag. Thomas Wass, Vorstand der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG.

Wohin mit dem Geld?

Mittlerweile ist es auch mit Anleihen schwierig geworden, höhere Renditen zu erzielen, ohne dabei ein größeres Risiko einzugehen. Aktien bleiben hinsichtlich der Ertragschance somit weiterhin die attraktivste Anlageklasse. Auch wenn das Jahr turbulent begonnen hat. „Wir bewerten Aktien nach wie vor positiv, obwohl sie inzwischen teurer sind als noch in den vergangenen Jahren“, sagt Mag. Rainer Schnabl, Geschäftsführer der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. (Raiffeisen KAG).

Legt man sein Geld in Wertpapiere an, sollte man diese immer sorgfältig auswählen, weil nicht jedes Unternehmen und jeder Markt die gleichen Möglichkeiten bieten. „Zum Beispiel reagieren aktuell allein die Schwellenländer sehr unterschiedlich auf den niedrigen Ölpreis: Die einen profitieren, andere stellt dieser vor große Herausforderungen“, erklärt Schnabl.

Setzt man auf Einzeltitel, steigen mit der Chance auf Rendite auch die Risiken. Deshalb sind Streuung und Flexibilität auch 2016 beim Geld-Anlegen das Um und Auf. Eine Möglichkeit, nicht alles auf eine Karte zu setzen, sind Fonds. Sie investieren nicht nur in ein Unternehmen, sondern gebündelt in sehr viele. Aktuell sind gemischte Dachfonds besonders beliebt: Diese streuen die Risiken nicht nur innerhalb der eigenen Anlageklasse, sondern in Anleihe- und Aktienfonds aus unterschiedlichen Regionen, Branchen und Währungen.

Strengere Auflagen sind Chance

Die wirtschaftlich unruhige Zeit bringt neben den Schwankungen an den Finanzmärkten auch zusätzliche Auflagen, die die Banken fordern. „Natürlich bedeuten die strengeren Vorgaben einen Mehraufwand für uns. Sie sind in der Beratung aber auch eine Chance: Wir können durch mehr Transparenz das Kundenvertrauen und die Beratungsqualität stärken“, ist Wass überzeugt.

Neugründungen

  • MSG Medical Shockwave GmbH
    Inhaber: Werner Scheffknecht, Dr. Emanuel Steffknecht, Dr. Christof Böhler, DI Michael Biedermann
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    6380 St. Johann in Tirol
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    FN: FN 447337z
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