03.07.2014

20 Jahre AMS

Nachdenken statt Feiern.

Am 1. Juli 1994 wurde die Arbeitsmarktverwaltung ausgegliedert und als öffentlich-rechtliches Dienstleistungsunternehmen unter der Bezeichnung AMS neu organisiert. Gefeiert wurde zum 20-jährigen Jubiläum dennoch nicht. Anton Kern verordnete dem AMS Tirol angesichts der steigenden Arbeitslosenzahlen Bescheidenheit. Im Rahmen einer Tagung trafen die Regionalbeiräte, die Mitglieder des Landesdirektoriums und leitende Mitarbeiter des AMS Tirol am 2. Juli 2014 in der Amraser Straße zusammen, um gemeinsam Strategien angesichts der Problemstellungen am Arbeitsmarkt zu diskutieren.

 

Im Mittelpunkt stand die vom AMS in Auftrag gegebene Studie zu dem Thema „Dequalifizierung als Problem der Verwertung von Ausbildungen von MigrantInnen und Asylberechtigten in Tirol.“ Mag. August Gächter vom ZSI - Zentrum für Soziale Innovation GmbH führte darin u.a. aus, dass die berufliche Stellung von MigrantInnen am Tiroler Arbeitsmarkt bei gleichen Bildungsabschlüssen deutlich schlechter sei als von Personen ohne Migrationshintergrund. Dies bedeutet, dass die im Ausland erworbenen Bildungsabschlüsse bei weitem nicht ausbildungsadäquat ausgeschöpft werden und Fachkräfte als Hilfskräfte zum Einsatz kommen. Bezogen auf Tirol arbeiten rund 30 Prozent der Migranten mit Hochschulabschluss in Hilfstätigkeiten. „Die Kommunen,“ verdeutlicht Gächter, „könnten bei adäquatem Einsatz dieses Personenkreises mit rund 1,5 Milliarden Euro Mehreinnahmen jährlich profitieren, Land und Bund noch einmal um ein Vielfaches mehr.“ Besonders wichtig wäre es, dass die Qualifikationen schon sehr früh erkannt werden, am besten bereits bei der Einreise.

 

Thema bei dieser Arbeitstagung war auch die Ausbildungspflicht bis 18 Jahre, die ab 2016 gelten soll. Anton Kern unterstrich die Bedeutung von Ausbildungen, indem er ausführte, „dass jene, die maximal über einen Pflichtschulabschluss verfügen, ein vielfach erhöhtes Risiko haben arbeitslos zu werden, zugleich fehlen Jugendliche ohne Ausbildung dem Arbeitsmarkt.“ Diese Gedanken wurden auch von den Regionalbeiräten in anschließenden Workshops aufgegriffen. Der Bogen der Diskussionen spannte sich dabei vom noch intensiverem Zugehen des AMS auf jugendliche „Drop outs“ bis hin zu verstärkten Offensiven in Zusammenhang mit älteren Arbeitnehmern.

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