
Stadtplanung ist die Interpretation von Bedürfnissen, das Lesen des Raums und das partizipative Entwickeln gemeinsam genutzter Räume, die im besten Fall mehr als nur einer Funktion dienen.
In Wolfgang Andexlingers Büro im 4. Stock des Innsbrucker Rathauses hängt, ganz unscheinbar neben einem großen, gerahmten Foto, eine Postkarte. Sie zeigt eine Gebäudefassade, auf der in Lettern eine Botschaft prangt: VERSTEHEN WER WIR SIND. Ist Innsbruck eine Stadt, die sich selbst versteht? Im Interview legt Innsbrucks oberster Stadtplaner dar, wie zeitgemäße Stadtplanung funktionieren kann.
eco.nova: Muss man als Stadtplaner verstehen, wie man selbst ist und wie der Ort ist, an dem man plant, um formulieren zu können, wie dieser Ort werden soll?
Wolfgang Andexlinger: Wie lange haben Sie Zeit? Das ist eine komplexe Frage. Mein Zugang zur Stadtplanung kommt von der Architektur. Man lernt in der Ausbildung sukzessive, Räume anders zu lesen, als Nutzer*innen das vielleicht tun würden. Dieses Lesenlernen von Räumen hat viel mit Erfahrung und der Intention zu tun, mit der man dem jeweiligen Raum begegnet. Die Intention, die mich stark prägt, hat mit Fragen der Entwicklung zu tun. Wie nehme ich einen Raum wahr? Fühle ich mich darin wohl? Gibt es Störfaktoren? Würde Veränderung dazu beitragen, den konkreten Ort, das Stadtviertel oder die Stadt insgesamt zu einem noch besseren Lebensraum zu machen?
Können Sie ein konkretes Beispiel nennen?
Nehmen wir den Marktplatz. Das ist ein Ort, der von vielen Nutzer*innen sehr intensiv und vielfältig angenommen wird. Gestalterisch hat der Marktplatz nicht viel Prickelndes, aber er funktioniert als Ort – und bietet etwas, das anderen Orten vielleicht fehlt. Würden wir den Marktplatz jetzt umgestalten, müssten wir mit großer Sorgfalt agieren, um diesen Aspekt noch weiter zu stärken, anstatt ihn kaputt zu machen.
Auf den ersten Blick ist der Marktplatz tatsächlich unspektakulär, die Stadtnutzer*innen haben sich diesen aber aus irgendeinem Grund angeeignet.
Der Marktplatz lässt viel zu und spricht bestimmte Gruppen an, so wie es andere städtische Plätze gibt, die eher ein anderes Publikum anziehen. Stadt bedeutet Vielfalt. Es geht immer um den Ort – und damit verbunden die Frage: Wie schafft man es, einen Ort lebenswerter zu machen? Das hängt auch eng mit der Frage der Gestaltung und dem richtigen Maß an Gestaltung zusammen. An Orten, die bereits viel Gutes haben, muss man behutsam damit umgehen.
Wie sehr sind Stadtnutzer*innen in Gestaltungsprozesse eingebunden?
Bleiben wir gleich beim geplanten Marktviertel. Wir sind 2019 in einen partizipativen Prozess gegangen und haben uns angehört, welche Vorstellungen und Wünsche es gibt. Diese Ergebnisse wurden in einen nachfolgenden Ideenfindungsprozess eingebunden. Auch bei einem der kommenden Projekte, nämlich bei der Planung und Umsetzung eines ersten Superblocks in Innsbruck, ist Partizipation großgeschrieben. Dabei geht es um die Neuorganisation des Verkehrs und die Gestaltung des öffentlichen Raums in Dreiheiligen, um mehr Aufenthaltsqualitäten und sicherere Wege für Fuß und Rad zu schaffen. Über Partizipation und Schwarmintelligenz kann man viel erreichen, ergänzend dazu braucht es aber meiner Ansicht nach auch Fachexpertise, den Blick für das Ganze. Daraus lässt sich dann insgesamt etwas entwickeln, das gestalterischen und qualitativen Mehrwert bringt. Das Ganze darf nicht zu diffus werden, es braucht Positionen und Reibung.
Kommt es denn vor, dass die Bevölkerung sich einen Raum anders „aneignet“, als Sie es ursprünglich geplant haben?
Es kommt natürlich vor, dass Räume noch zusätzliche Funktionen aufnehmen. Es ist das Beste, was uns passieren kann, wenn Räume vielfältig nutzbar sind – sogar vielfältiger als geplant. Monofunktionale Räume, die sehr stark auf eine einzige Nutzung zugeschnitten sind, finde ich als Stadtraum eher schwierig. Da besteht die Gefahr, dass sie zu exkludierenden Räumen werden. Stadt ist für mich aber inklusive und damit gelebte Vielfalt. Je mehr Nutzer*innen sich an einem Ort wohlfühlen und den Raum annehmen und sich diesen auch aneignen, umso erfolgreicher ist unsere Arbeit.
Wir leben in Zeiten, in denen unhinterfragte Gewissheiten brüchig werden. Wie geht die Stadtplanung mit diesem Spannungsfeld zwischen notwendigen Brüchen einerseits – in dem Sinne, dass man nicht mehr weitermachen kann wie bisher – und der Fortschreibung des Bestehenden im Sinne einer Kontinuität um?
Stadtplanung und -entwicklung umfasst oft sehr lange Planungs- und Umsetzungshorizonte. Sie ist nicht schnelllebig. Das entzieht uns ein Stück weit den schnelllebigen Alltagstendenzen und modischen Strömungen. Der heiße und wechselhafte Wind des Zeitgeistes bläst uns nicht so stark ins Gesicht. Wir sind in ihm verankert, müssen jedoch nicht auf jede Regung des Zeitgeistes sofort reagieren. Wir reagieren auf die Themen, die relevant sind – der Klimawandel zum Beispiel, der sich in den letzten Jahren massiv als wichtiges Thema in Planungsprozesse eingeschrieben hat. Die Sprache in der Architektur verändert sich natürlich auch dem Zeitgeist entsprechend, doch diese Entwicklung nimmt größere Zeiträume in Anspruch – und in der Stadtplanung dauert es oft noch länger, bis es dann tatsächlich sichtbar und spürbar ist.
Ist mit der Dringlichkeit des Klimawandels – und damit einhergehend des klimagerechten Planens und Bauens – so etwas wie ein neues Paradigma gekommen?
Als ich vor zehn Jahren hier begonnen habe, war häufig das Argument zu hören, dass städtische Grünräume für Innsbruck nicht so relevant sind, weil die Innsbrucker*innen ohnehin auf allen Seiten von der Natur umgeben sind, sie gleichsam vor der Haustür haben und in wenigen Minuten dort sind.
Irrtum.
Das ist ein völliger Irrtum gewesen. Natürlich brauchen wir die Naturräume auch in der Stadt. Diese Notwendigkeit ist in der Pandemie besonders deutlich geworden. Stadtgrün ist gut für die Gesundheit, für die Psychohygiene und fürs Wohlbefinden – und noch besser, um der Klimaerwärmung etwas entgegenzusetzen. Außerdem gibt es zahlreiche Stadtnutzer*innen, die kaum bis wenig Zugang zur umgebenden Natur und den Bergen haben. Da muss man nur altersschwache Menschen und kleine Kinder nennen, um sich davon ein Bild zu machen. Qualitätsvolles Grün in der Stadt ist heute wichtiger denn je. Man kann den Wert eines Baumes in der Stadt gar nicht hoch genug ansetzen. Diese Perspektive hat sich in den letzten zehn Jahren massiv verändert.
Die Hitzetage nehmen zu. Wie lässt sich in den stark versiegelten Innenstadtbereichen im Sommer trotzdem Aufenthaltsqualität aufrechterhalten?
Man kann den Grad der Versiegelung reduzieren, wo es möglich ist. Das stößt nicht nur auf Gegenliebe, weil es bedeutet, dass beispielsweise eine bisher als Parkplatz genutzte Fläche entsiegelt wird. Bei der Neugestaltung des Bozner Platzes haben wir auf das Prinzip der Schwammstadt gesetzt. Noch sind die Bäume dort nicht besonders hoch, aber in zehn bis 20 Jahren wird man dort eine ungleich höhere Aufenthaltsqualität und auch bei Hitze ein angenehmes Mikroklima haben. Natürlich würden wir gerne mehr Orte zugleich angehen und sichtbare Verbesserungen schaffen – zum Beispiel die Rossau, ein hochversiegelter Stadtteil. Wir als Stadt können zwar einige Dinge anstoßen, aber wir können viele Themen nicht allein und ohne die Akteur*innen und Eigentümer*innen vor Ort lösen.
Sie haben einmal die Reichenau als Vorzeigemodell bezeichnet, was die „Klimafitness“ anbelangt. Auch im Olympischen Dorf gibt es sehr viel Grünraum.
Dort gibt es im Vergleich zu anderen Stadtteilen weniger Probleme mit dem Klima.
Kann man an diesen Beispielen aus der Stadtplanung der Vergangenheit noch etwas für die Stadtplanung der Zukunft mitnehmen?
Das Prinzip des Städtebaus der 1960er-Jahre würden wir nicht eins zu eins auf die Gegenwart übertragen. Da gab es auch vieles, was zu Problemen führte. Aber man kann vieles davon lernen. Es gab damals Grundsätze wie Licht, Luft, Sonne, man hat architektonisch und bautechnisch sehr seriell gearbeitet und einfach hohe Gebäudescheiben in die Landschaft gesetzt. Heute würde man einen anderen Städtebau machen. Was man aus dieser Zeit sehr wohl lernen kann, ist, dass man den unversiegelten Räumen wieder mehr Gewicht geben muss. Bei den Gebäuden sind wir heute aber bedeutend weiter: nachhaltigere Materialien, auch begrünte Fassaden, Dächer mit Photovoltaik …
Hat die klassische Funktionstrennung von Wohnen, Arbeit und Freizeit heute noch eine Berechtigung?
Die in den 1930ern in der Charta von Athen dargelegte Funktionstrennung hatte damals sehr gute Gründe. Die Voraussetzungen sind heute andere. Städte waren davor extrem dicht besiedelt und stark verschmutzt. Durch den Siegeszug des Automobils hat sich diese Funktionstrennung angeboten. Die Trennung zwischen Wohnen und Arbeiten hat die Lebensqualität in den Wohnquartieren deutlich gehoben. Ab den 1960ern haben sich die Probleme gezeigt, die mit dieser Art der Stadtplanung einhergehen. Vor allem der Verkehr ist untragbar geworden. In Innsbruck sehen wir die Themen Funktionstrennung bzw. Funktionsnähe heute differenziert: Einerseits wollen wir ganz klar hin zur produktiven Stadt, in der urbanes Arbeiten und Wohnen wieder enger verzahnt sind, mit kurzen Wegen und vielen Funktionen in räumlicher Nähe. Die Innenstadt kommt diesem Ideal schon nahe. Andererseits sind wir davon überzeugt, dass in Gebieten wie der Rossau gewisse Nutzungen nicht gut wären. Ich vertrete klar die Meinung, dass Wohnen dort absolut kein guter Ansatz ist.
Sie haben Wohnen in der Rossau sogar einmal als „No-Go“ bezeichnet. Die Aufenthaltsqualität dort soll dennoch zunehmen?
Wir betrachten ein Gewerbegebiet nicht als Stadtrest oder Überbleibsel. In ihrer Entstehung ist die Rossau kein geplantes Gebiet. Dort wurde aus ehemals landwirtschaftlichen Flächen ein Wirtschaftsgebiet, das Stück für Stück so bebaut wurde, wie es die Eigentümer*innen, meist Landwirte, verkauft haben. Irgendwann wurden noch Straßen eingezogen. Mehr an strategischen Überlegungen ist nicht zu erkennen. Die Rossau ist ein Zufallsprodukt, das zu 95 Prozent versiegelt ist. Ein Gebiet, in dem mehr als 12.000 Menschen täglich ihrer Arbeit nachgehen. Arbeit als Teil der Lebenswirklichkeit in unserer Gesellschaft sollte auch Teil der Lebensqualität sein. Die Rossau hat diesbezüglich viele Defizite: In der Mobilität, weil die ÖV-Anbindung und Rad-Infrastruktur längst nicht so gut sind, wie sie sein könnten; es gibt dort so gut wie keine Räume, in denen Menschen sich in ihren Pausen aufhalten können, kaum Einrichtungen mit Erholungsfunktion. Auch ein Wirtschaftsgebiet ist ein Raum, den man bewusst gestalten sollte. Diese Erkenntnis ist erst in den letzten Jahren gereift und es gibt europaweit auch nur wenige Beispiele, wo die Transformation von Wirtschaftsgebieten gezielt vorangetrieben wird. Wir sind hier Vorreiter und haben mittlerweile einen Prozess, den wir Schritt für Schritt umsetzen wollen. Wir werden die Rossau nicht in wenigen Jahren komplett transformieren können, aber der Blick ist geschärft. Die Politik und weitere wichtige Akteur*innen wie das Land und die Wirtschaftskammer sind mit an Bord, die Rossau soll eine Identität bekommen und ein guter Ort mit Lebensqualität werden. Dieser Veränderungsprozess braucht aber Zeit.
Was soll sich konkret ändern?
Wir reden über Themen wie Verdichtung, Ergänzung mit Grünräumen und Bäumen – als sogenannte grüne Oasen. Als Stadt werden wir das nicht allein lösen können. Da braucht es Unternehmen, denen das auch wichtig ist und die hier auf eigenem Grund Verbesserungen schaffen.
Gerade in urbanen Gewerbegebieten ist die Flächenproduktivität ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Sind die dort angesiedelten Unternehmen dennoch offen dafür, den umgebenden Raum einladender zu gestalten – und sich zu beteiligen?
Das Bewusstsein ist groß. Wir haben mit dem Quartiersmanagement jetzt ein Instrument, das den Dialog befördert und gezielt die Unternehmen anspricht. Es braucht Kooperation, etwa bei der Entsiegelung oder bei Synergien in der Raumnutzung zwischen Unternehmen.
Soll der Rossau dadurch etwas von ihrem hermetischen Charakter genommen werden?
Ja. Über den Dialog soll mehr Kooperation zustandekommen – zwischen den Unternehmen, zwischen der Stadt und den Unternehmen. Die Rossau ist das größte Gewerbegebiet Westösterreichs. Trotz Nachverdichtung kann man hier gemeinsam gute Räume schaffen. Und gleichzeitig wollen wir neue Verbindungswege durch die Rossau schaffen, damit man sich besser zu Fuß und mit dem Rad durch dieses Gebiet bewegen kann.
Sie sagen also: Aufenthaltsqualität ja, Wohnraum nein?
Ja, ganz verkürzt würde ich das so sagen. Ich kann meine Haltung aber gerne begründen.
Bitte.
Gewerbegebiete sind mit Emissionen, auch mit Lärm verbunden. Wohnen genießt rechtlich einen viel höheren Schutz und so besteht die Gefahr, dass durch eine Mischnutzung das Gewerbe gehemmt oder gar zurückgedrängt wird. Dadurch ist nichts gewonnen, denn das kostet Arbeitsplätze und die Stadt verliert Einnahmen aus der Kommunalsteuer, die sie dringend braucht. Auf den ersten Blick wirkt die Funktionsmischung ganz einfach. In der Innenstadt funktioniert sie sehr gut. In reinen Gewerbegebieten wie der Rossau, wo noch industrielle Produktion stattfindet, wäre sie fatal. Für uns ist die Rossau ein Gebiet, wo Wohnen ein absolutes No-Go ist. In einigen anderen städtischen Wirtschaftsgebieten sehen wir das ähnlich und sind deshalb bewusst sehr vorsichtig, was die Mischnutzung betrifft. In neuen Stadtentwicklungsgebieten ist das anders, weil dort beide Nutzungen parallel zueinander entstehen und von Anfang an kompatibel sein müssen. Hier geht es dann vor allem um emissionsarme Unternehmen, die wenig bis keine Konflikte mit dem Thema Wohnen haben.
Gewerbezonen sehen gerne einmal aus wie städtische Rückseiten. Wie wichtig ist Ihnen die architektonische Qualität?
Wir gehen intensiv in den Dialog mit Projektentwicklern und Unternehmen und legen das Augenmerk auf gute Architektur und Außenraumgestaltung. Es gibt in Innsbruck bereits einige sehr gelungene Best-Practice-Beispiele. Gute Gebäude machen auch den sie umgebenden Raum besser, unabhängig von ihrer Nutzung. Außerdem, und das zeigt sich deutlich, wird dadurch auch die Marke des Unternehmens gestärkt; sowohl im Geschäftsbereich als auch bei der Akquise von neuen Mitarbeiter*innen.
Das RAIQA ist fertig. Wie gefällt Ihnen dieses Quartiersprojekt?
Es ist ein sehr kräftiges Projekt im Stadtgefüge, das ein großes Volumen aufweist. Das ermöglicht eine hohe Nutzungsvielfalt. Das Quartier verwebt sich sehr stark mit dem umgebenden Stadtraum – und das finde ich sehr wertig und gelungen. Der letzte Flaschenhals in der Passage zwischen Bahnhof und Bozner Platz sollte auch noch eine andere Qualität bekommen, damit die Sogwirkung noch größer wird. Das RAIQA mit dem angrenzenden, neugestalteten Bozner Platz sind Trittsteine, die bis in die Maria-Theresien-Straße hineinführen. Da ist etwas Lässiges entstanden.
Was begreifen Sie als größte Herausforderung der kommenden Jahre?
Neben der Klimawandelanpassung, der Mobilitätswende, der Stärkung als Wirtschaftsstandort und zahlreichen anderen Themen ist eines der Hauptthemen in Innsbruck, für die Bevölkerung Wohnraum zu schaffen, der zugänglich ist und diese Preisspirale durchbricht.
Was kann die Stadtplanung dazu beitragen?
Da geht es um Verdichtung, um kostengünstigeres Bauen, um die Frage, wie Stadtquartiere ergänzt und erweitert werden können, wie brachliegendes Bauland aktiviert werden kann. Ein Instrument, um zumindest Teile der Flächen in Bewegung zu bringen, ist die Ausweisung als Vorbehaltsfläche. Im Stadtgebiet gibt es etliche Hektar bereits gewidmetes Bauland, das noch nicht für Wohnzwecke genutzt wird. Hier gibt es natürlich einen Zielkonflikt, weil Grünland bzw. landwirtschaftliche Nutzung gut und legitim ist, sich aber mit der Wohnraumschaffung beißt. Ein anderes großes Thema ist die Anpassung an den Klimawandel. Es gibt Hitzeinseln, wo absolut Handlungsbedarf gegeben ist. Ein weiteres Thema ist die Mobilität. Es wurde sehr viel in den öffentlichen Verkehr investiert, bei der Fußgänger- und Radfahrerfreundlichkeit kann man noch sehr viel tun. Wir sind im Grunde genommen eine Stadt der kurzen Wege. Wir haben in der Vergangenheit viele Dinge richtig gemacht – und zugleich liegt noch vieles vor uns, das wir erst richtig machen müssen.
Interview und Fotos: Marian Kröll

