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Zukunft

Durch Hightech-Endoskopie zur gezielteren Krebsvorsorge

21.2.2022

Jährlich unterziehen sich rund 7 000 PatientInnen einer Endoskopie-Untersuchung im Landeskrankenhaus Hall. Seit Februar werden fünf neue Endoskopie-Geräte auf dem neuesten technischen Stand eingesetzt. Diese Hightech-Ausstattung arbeitet mit Künstlicher Intelligenz, was die Krebsvorsorge immens optimiert.

Zwei Abteilungen, ein Ziel

Die gastrointestinale Endoskopie am LKH Hall ist eine interdisziplinäre Einrichtung der Abteilung für Innere Medizin und der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie). Endoskopische Eingriffe dienen der Erkennung, Charakterisierung und Behandlung von Erkrankungen im Verdauungstrakt. In diesem Sinne auch der Krebsvorsorge.

Während die Chirurgie-Abteilung für hervorragende Viszeralchirurgie bekannt ist, wo mit Hilfe von modernen Endoskopie-Geräten hochkomplexe medizinische Behandlungen durchgeführt werden, legt die Abteilung für Innere Medizin seit über 20 Jahren ihren Schwerpunkt auf Leber- und Darmerkrankungen. Hierbei handelt es sich um ein österreichweit anerkanntes Zentrum auf diesem Gebiet. Durch die neuen Geräte können nun gezieltere Untersuchungen und Behandlungen gewährleistet werden.

Künstliche Intelligenz unterstützt Krebsvorsorge

Vorsorgemedizin spielt vor allem bei Darmkrebserkrankungen eine wichtige Rolle. Die Primarärzte Walter Mark und Ivo Graziadei empfehlen eine Koloskopie-Untersuchung für alle Personen ab 50 Jahren, um Veränderungen in der Darmschleimhaut, sogenannte Polypen, rechtzeitig zu erkennen und direkt bei der Untersuchung entfernen zu können. Die neuen Endoskope verfügen über Künstliche Intelligenz, welche die Detektion von Polypen unterstützt. Studien zeigen, dass die Anwendung von Künstlicher Intelligenz bei endoskopischen Eingriffen die Entdeckungsrate von verändertem Gewebe erhöhen und damit einen positiven Beitrag zur Krebsvorsorge leisten kann.

Ein Blick in den menschlichen Körper

Bei einer endoskopischen Untersuchung können Organe im Inneren des Körpers untersucht und behandelt werden. Die häufigsten endoskopischen Untersuchungen sind Gastroskopien (Magenspiegelungen) und Koloskopien (Darmspiegelungen). Das Behandlungsspektrum am LKH Hall deckt jedoch alle endoskopischen Eingriffe ab. Spezialuntersuchungen wie eine endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP) zur Darstellung und Untersuchung der Gallen- und Pankreasgänge oder Endosonographien, also Ultraschalluntersuchungen der Magenwand gelten als Routineprozedere.

Foto: tirol kliniken GmbH

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